Author: Abigail Dahlberg

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Frage des Monats: Wie kann ich mein Übersetzungs-Budget optimieren?

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Wie die vorhergegangenen Beiträge gezeigt haben, ist eine professionelle Übersetzung eine Investition, die sich in Ihren Umsätzen und Ihrem Image niederschlägt. In diesem Monat beschäftigen wir uns mit einigen Möglichkeiten, wie Sie bei Ihren Übersetzungen sparen können, ohne Ihre Marke zu gefährden. Eine einfache Variante besteht darin, den zu übersetzenden Text zu kürzen. Anstatt ein komplettes Dokument übersetzen zu lassen, lohnt es sich möglicherweise, darüber nachzudenken, welche Informationen für die Zielgruppe tatsächlich relevant sind. Lassen Sie überflüssige Informationen einfach weg oder beschränken Sie Ihre Übersetzung auf eine Zusammenfassung. Ihr Übersetzer oder Ihre Übersetzerin kann Ihnen dabei eine große Hilfe sein: Möglicherweise können Sie langfristig viel Geld sparen, wenn Sie ein oder zwei Stunden darin investieren, sich beraten zu lassen, welche Informationen überflüssig sind.

Ein bekanntes Sprichwort sagt es schon: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Sie können also auch überlegen, wo Sie eventuell Text durch grafische Darstellungen ersetzen können. Der Möbelhersteller IKEA verwendet beispielsweise Montageanleitungen, die weitgehend ohne Text auskommen. Dadurch erspart sich das Unternehmen die Kosten für die Übersetzung in Dutzende Sprachen jener Länder, in die seine Produkte verkauft werden. Nahezu 80 % der IKEA-Anleitungen sind bildliche Darstellungen. Der verbleibende Rest beschränkt sich auf die Texte, die sicherheitsrelevante Informationen enthalten.

Übersetzer schätzen die frühzeitige Übermittlung von Projektunterlangen immer, doch übermitteln Sie Ihren Text erst, wenn er ganz sicher fertig ist. Die Arbeit an einem Entwurf, der noch mehrmals überarbeitet wird, kostet immer mehr Geld und nimmt mehr Zeit in Anspruch, als auf die finale Version zu warten. Wenn Sie die endgültige Version übermitteln, ist es auch unwahrscheinlicher, dass sich Fehler in Ihren Text einschleichen.

Das waren nun drei Möglichkeiten, wie Sie mehr aus Ihrem Übersetzungs-Budget machen können, doch natürlich gibt es noch einige mehr. Besprechen Sie ruhig mit Ihrem Übersetzer oder Ihrer Übersetzerin, wie Sie noch Kosten sparen können, ohne Qualitätseinbußen zu riskieren.

Im nächsten Monat setzen wir unsere Serie fort und beschäftigen uns mit der Frage, ob die Zusammenarbeit mit einem Freelance-Übersetzer oder mit einer Agentur ratsamer ist.

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Frage des Monats: Google Translate – Freund oder Feind?

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Google Translate und andere Tools zur maschinellen Übersetzung sind ein notorisch kontrovers diskutiertes Thema in der Welt des Übersetzens.  Unbestritten ist Google Translate ein schnelles und mächtiges Tool, das Content in über hundert Sprachen zur Verfügung stellt. Alles, was man dazu braucht, ist Zugang zum Internet. Google Translate & Co sind zwar hilfreich, wenn es darum geht, die Aussage eines Textes rudimentär zu verstehen oder einen Brief an einen Brieffreund zu schicken.

Für geschäftliche Zwecke hingegen sind solche Tools nicht einmal ansatzweise eine Alternative zu einem professionellen Übersetzer. Maschinelle Übersetzungstools werden natürlich laufend weiterentwickelt, sind jedoch immer noch deutlich davon entfernt, Bedeutungsnuancen korrekt zu erfassen und fehlerfreie Übersetzungen zu produzieren. Das Wall Street Journal testete zwei kostenfreie automatische Online-Übersetzungsprogramme und kam zu folgendem Schluss: „Diese Dienste eignen sich für Reisende oder für die Übersetzung von Briefen entfernter Verwandter. Für geschäftliche Zwecke oder andere, die ein Mindestmaß an Genauigkeit erfordern, kann ich sie keinesfalls empfehlen.“

Ein weiteres heikles Thema, über das man sich vor der Verwendung von Google Gedanken machen sollte, ist die Vertraulichkeit. Wenn Sie eine Datei in Google Translate hochladen, erteilen Sie Google (und seinen Partnern) “eine weltweite Lizenz, diesen Content zu verwenden, zu hosten, zu speichern, zu reproduzieren, abzuändern, davon abgeleitete Werke zu erzeugen, zu kommunizieren, zu veröffentlichen, öffentlich aufzuführen, öffentlich zur Schau zu stellen und zu verbreiten.” Meiner Ansicht nach sollte man es sich gut überlegen, ob man die Geheimhaltung sensibler Daten wirklich aufs Spiel setzen möchte, beispielsweise Details über eine technische Eigenentwicklung, beschlagnahmte Finanzdaten oder eine geplante Unternehmensübernahme. In solchen Fällen kann eine „kostenfreie“ Übersetzung mit hohen Kosten verbunden sein.

Und noch ein letzter Punkt: Nicht einmal Google selbst nutzt Google Translate für seine eigene Geschäftskommunikation, sondern bedient sich menschlicher Übersetzer, um seine Dienste anzupreisen. Zusammenfassend ist es also empfehlenswert, Google Translate nur dazu zu nutzen, um sich einen groben Überblick über den Inhalt von Texten mit privaten Zwecken zu verschaffen. Wenn es um Wesentliches geht, sollten Sie sich an einen professionellen Übersetzer wenden.

Im nächsten Monat setzen wir die Serie fort und sehen uns an, wie Sie Ihr Übersetzungsbudget optimieren können.

Frage des Monats: Wer ist das Zielpublikum für Ihre Übersetzung?

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Das ist eine der ersten Fragen, die jeder Übersetzer Ihnen stellen wird, der sein Geld wert ist: Für wen und wozu ist die Übersetzung bestimmt? Diese scheinbar einfache Frage hat enormen Einfluss darauf, wie ein Übersetzer an einen Text herangeht. Ein Manuskript für eine Rede an eine Gruppe von Fabriksarbeitern wird in puncto Stil, Wortwahl und Satzlänge ganz anders auszusehen haben als ein Bericht mit hohem Fachlichkeitsgrad, der von Entscheidungsträgern gelesen werden soll. Ebenso erfordert ein internes Dokument, das nur für zwei Menschen bestimmt ist, eine ganz andere Herangehensweise als ein Hochglanz-Jahresbericht, der von Hunderten von Investoren gelesen werden soll und von internationalen Pressestellen aufgegriffen wird.

Der Zweck Ihrer Übersetzung ist ebenfalls wichtig. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen informativen Übersetzungen und druckreifen Übersetzungen. Informative Übersetzungen müssen zwar den Sinn korrekt wiedergeben, können aber in formaler Hinsicht noch den Feinschliff vermissen lassen. Solche Übersetzungen lassen sich schneller anfertigen und kosten daher auch weniger. Druckreife Übersetzungen sind üblicherweise dann die beste Wahl, wenn Ihr Dokument einen großen Adressatenkreis hat und Ihr Image am Spiel steht. Diese Übersetzungen werden üblicherweise nach dem Vieraugenprinzip geprüft, ihre Anfertigung ist zeitintensiver und kostenintensiver. Es zahlt sich jedoch aus zu bedenken, dass die Kosten für eine druckreife Übersetzung gering sind im Vergleich zum möglichen Schaden, den eine schlechte Übersetzung für Ihr Unternehmen, Ihren Umsatz und Ihren Ruf bedeuten kann.

Im nächsten Monat setzen wir unsere Serie mit einem heißen Eisen aus der Welt des Übersetzens fort: Google Translate – Freund oder Feind?

Frage des Monats: Übersetzungen – wozu?

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Beginnen wir das Jahr 2017 mit einer ganz einfachen Frage: Warum ist Übersetzen überhaupt sinnvoll? Es macht aus mehreren Gründen Sinn, in Übersetzungen zu investieren:

Wenn Sie Informationen über Ihre Produkte und Dienstleistungen in anderen Sprachen anbieten, eröffnen Sie sich Geschäftsmöglichkeiten in neuen Zielmärkten und erhöhen Ihre Umsatzchancen. Eine Marktstudie von Common Sense Advisory ergab, dass 72,4 % der Kunden ein Produkt eher kaufen, wenn es dazu Informationen in ihrer Sprache gibt. Weitere 56, 2 % der Kunden gaben an, dass ihnen der Zugang zu Informationen in ihrer eigenen Sprache wichtiger ist als der Preis. Übersetzungen tragen zu Ihrem Geschäftserfolg bei, indem Sie dadurch potenzielle Kunden am internationalen Markt ansprechen können.

Wenn Sie Informationen haben, die Ihre Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre in ihrer eigenen Sprache lesen können, verbessert dies auch die Sichtbarkeit und den Ruf Ihres Unternehmens, Ihrer Organisation und Ihrer Veranstaltung. Eine professionelle Übersetzerin kann Sie außerdem bei der Erarbeitung Ihrer internationalen Marketingstrategie unterstützen, indem sie auf kulturell bedingte No-Gos hinweist und durchgängiges Branding sicherstellt. Übersetzungen können Ihrer Firma, Organisation oder Veranstaltung die ihr gebührende Wertschätzung verschaffen.

Im nächsten Monat setzen wir unsere Serie fort und werden eine Frage stellen, die Ihr Übersetzer Ihnen stellen sollte: Wer ist das Zielpublikum für Ihre Übersetzung?

Tipps für Neukunden

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questions

Vor der Kontaktaufnahme überlegen Sie am besten folgende Fragen:

1 ) Welche finanziellen Ressourcen stehen zur Verfügung?
2 ) Bis wann soll die fertige Übersetzung vorliegen?
3 ) Ist die Übersetzung zu informativen Zwecken gedacht oder soll sie veröffentlicht werden?
4 ) Wünschen Sie für die Übersetzung britisches oder amerikanisches Englisch?
5 ) Steht ein Glossar mit bevorzugt verwendeter Terminologie zur Verfügung?
6 ) Wer ist die Zielgruppe?